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Taunus

Motorradtouren im Taunus

Strecken-Achsen und fertige Touren mit GPX-Route – alles zum Fahren.

Fertige Touren mit Karte und GPX-Route

Sechs Runden, jede mit Karte zum Nachfahren.

Hochtaunus-Tour

Hochtaunus-Tour

Diese außergewöhnlich schöne Runde startet in Nistertal, mitten im Westerwald gelegen. Von dort aus steu­ert man direkt in Richtung Taunus. Auf dem Weg dorthin passiert man auch Runkel an der Lahn mit seiner mittelalterlichen Kulisse.

Kurvengarten Westerwald - Taunus
270 km

Kurvengarten Westerwald - Taunus

Motorradtour durch den Westerwald: kurvenreiche Strecken, Rheinpanorama, Marksburg und Loreley. Eine der schönsten Motorradrouten zwischen Westerwald, Rhein und Taunus.

Koblenzer Runde

Koblenzer Runde

Diese hinreißende Rundtour mit reichlich Schräglagen hinterlässt auch in landschaftlicher Hinsicht großartige Eindrücke. Die Strecke führt durch die Täler und Seitentäler der Flüsse Rhein, Lahn und Mosel sowie durch das bekannte Gelbachtal…

Oh, Du schöner Westerwald

Oh, Du schöner Westerwald

Da uns der Himmel gleich am ersten Morgen seine Küsse – äh Regentropfen – schickt, legen wir erst mal den R-Tag ein. Gegen Mittag bessert sich die Lau

Rund um Koblenz zum Deutschen Eck

Rund um Koblenz zum Deutschen Eck

Die Tour führt von der Mosel durch Täler und Seitentäler des Rheins und der Lahn sowie durch den Westerwald und eröffnet unvergleichlich schöne Ausblicke.

Mittelgebirgstour Lörrach - Berlin

Mittelgebirgstour Lörrach - Berlin

Lörrach–Berlin, dass bedeutet Kurvenspaß in den Vogesen, im Pfälzer Wald, im Taunus und im Thüringer Wald.

Fünf fertige Tagesrunden für eine Woche im Taunus

Der Taunus ist kompakt genug, um von einem festen Standquartier aus jeden Tag eine andere Ecke zu erschließen. Die folgenden fünf Tagesrunden decken die wichtigsten Landschaften ab — vom Hochtaunus über das Limesgebiet bis ins Idsteiner Land und an den Rheingau. Alle Angaben sind Richtwerte; je nach Pausen, Sperrungen und Verkehrslage verschieben sich Strecke und Zeit. Die Feldberg-Runde lohnt sich unter der Woche deutlich mehr als am Wochenende.
Runde 1: Hochtaunus & Feldberg-Klassiker:

Die Kernrunde des Taunus: von Bad Homburg oder Oberursel hinauf über den Sandplacken, auf den Großen Feldberg und über die Höhenstraßen Richtung Schmitten und zurück. Rund 70 bis 90 Kilometer, mit Pausen ein guter halber bis ganzer Tag. Highlight: Auffahrt und Plateau des Feldbergs mit Aussicht über das Rhein-Main-Gebiet. Einkehr: Sandplacken oder die Kioske auf dem Feldberg. Hinweis: Parken am Feldberghaus ist kostenpflichtig; an schönen Wochenenden ist am Gipfel viel los.

Runde 2: Limesstraße & Saalburg:

Eine geschichtslastige Runde entlang des Limes mit der Saalburg als Mittelpunkt. Von Bad Homburg über die B456/Höhenstraßen Richtung Saalburg und weiter durch das Usinger Land, etwa 80 bis 100 Kilometer. Highlight: das rekonstruierte Römerkastell Saalburg, UNESCO-Welterbe, ideal als längerer Stopp. Einkehr: Gastronomie an der Saalburg oder in Bad Homburg. Diese Runde lässt sich gut mit einem Schlechtwetter-Tag kombinieren, weil das Saalburg-Museum überwiegend überdacht ist.

Runde 3: Idsteiner Land & Aartal:

In den westlichen Taunus mit seiner hohen Kurvendichte: über Idstein ins Aartal und durch die schmalen Höhenstraßen Richtung Taunusstein. Rund 100 bis 130 Kilometer, anspruchsvoll wegen enger Kurven und teils mäßigem Fahrbahnzustand. Highlight: der Fachwerkort Idstein mit dem Hexenturm und die kurvigen Verbindungen über die Taunushöhen. Einkehr: Altstadt von Idstein. Diese Runde verlangt Können — der westliche Taunus gilt als das kurvenreichste Teilstück der Region.

Runde 4: Rheingau-Anbindung & Wiesbaden:

Vom Taunus hinunter an den Rheingau und nach Wiesbaden. Über die Höhen des Westtaunus, durch das landschaftlich reizvolle Wispertal Richtung Lorch am Rhein und zurück über Wiesbaden. Rund 120 bis 150 Kilometer. Highlight: das Wispertal zwischen Bad Schwalbach und Lorch — fahrerisch wie optisch ein Höhepunkt, allerdings ist die Fahrbahn dort streckenweise in schlechtem Zustand, also vorausschauend fahren. Einkehr: Kurhaus-Umfeld in Wiesbaden oder die Weinorte des Rheingaus.

Runde 5: Usinger Land & Hintertaunus:

In den ruhigeren nördlichen Taunus: über Usingen zu den Eschbacher Klippen, weiter über den Donnerskopf und durch Grävenwiesbach entlang des Wiesbachs Richtung Lahn. Rund 90 bis 120 Kilometer, deutlich weniger überlaufen als der Hochtaunus. Highlight: die Quarzitfelsen der Eschbacher Klippen als kurzer Wanderabstecher und die offenen, wenig befahrenen Landstraßen des Hintertaunus. Einkehr: Usingen oder Grävenwiesbach. Eine gute Wahl für entspanntes Fahren abseits des Wochenend-Andrangs.

Alle 8 Taunus-Touren mit Karte und GPX-Route im Tourenportal von Motorrad & Reisen.Motorradtouren im Taunus mit GPX-Routen

Der Große Feldberg als Ausflugsberg — Andrang, Parken und Mischverkehr

Rekonstruierte Holzpalisade des Limes, davor ein Motorrad
An der rekonstruierten Limes-Palisade

Der Große Feldberg ist nicht nur das Ziel der Rhein-Main-Biker, sondern der meistbesuchte Ausflugsberg der Region überhaupt. An schönen Wochenenden strömen Wanderer, Rennradfahrer, Familien und Tagesgäste auf denselben Höhenzug, den auch die Motorradfahrer ansteuern — und alle teilen sich dieselben schmalen Zufahrten. Die Feldbergstraße endet oben am Plateau: Dort stehen der Aussichtsturm, das Feldberghaus mit Gastronomie und mehrere Kioske, dazu ein großer, kostenpflichtiger Parkplatz. Weil die Straße am Gipfel nicht weiterführt, sondern als Stichstraße am Parkplatz ausläuft, staut sich der Verkehr an vollen Tagen bis weit in die Kehren hinunter.

Für Motorradfahrer heißt das vor allem: Der fahrerische Reiz der Auffahrten — die engen Waldkurven von Königstein, vom Sandplacken oder aus Richtung Schmitten — verliert am Wochenende schnell seinen Wert, wenn man in einer Kolonne aus langsamen Pkw, bremsenden Ausflüglern und querenden Fußgängern feststeckt. Rennradfahrer nutzen dieselben Rampen bergauf und sind in den engen Radien nur schwer und spät zu überholen. Wer den Feldberg als Fahrerlebnis will und nicht als Parkplatzsuche, plant ihn bewusst außerhalb der Stoßzeiten ein.

Praktisch für die Feldberg-Auffahrt

  • Zeitfenster: früh am Morgen oder unter der Woche — dann sind Kehren und Plateau frei.
  • Parken: der Gipfelparkplatz ist kostenpflichtig und an schönen Tagen zeitig voll.
  • Mischverkehr: mit Fußgängern am Plateau, Rennradfahrern in den Steigungen und wendenden Pkw rechnen.
  • Kein Durchkommen: die Gipfelauffahrt ist eine Sackgasse — wer hoch will, muss denselben Weg zurück.

Rheingau-Kante und Lahn-Abstiege — Anschluss an die Nachbarreviere

Der Taunus ist kompakt, und sein größter Trumpf für längere Touren sind die Abstiege an seinen Rändern, über die man nahtlos ins nächste Revier wechselt. Nach Südwesten bricht der Kamm über Rüdesheim steil zum Rhein ab. Unten übernimmt die Rheinuferstraße B42, die rheinabwärts ins Mittelrheintal Richtung Loreley und Koblenz führt; per Autofähre — etwa bei Rüdesheim oder Lorch — setzt man ans linke Ufer über und hängt Hunsrück oder Nahetal an.

Motorrad auf einer Landstraße durch ein grünes Tal
Landstraße durchs Tal

Nach Norden läuft der Taunus flacher zur Lahn aus. Über das Weiltal erreicht man Weilburg mit seinem Schifffahrtstunnel, über die Idsteiner Senke Limburg mit dem Dom. Jenseits der Lahn beginnt der Westerwald — ein zweites Mittelgebirge, das sich an einen Taunus-Tag mühelos anhängen lässt.

Für die Tourenplanung sind diese Abstiege der eigentliche Hebel: Wer nur die Taunushöhen fährt, ist an einem Vormittag durch. Wer die Kante zum Rheingau und die Lahn-Übergänge einplant, macht daraus eine große Runde über zwei oder drei Landschaften — Rebhänge über dem Strom, Flusstäler, Bergwald — ohne lange Verbindungsetappen auf der Autobahn.

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